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Culture

Film Fairyland erzählt Geschichte eines Mädchens mit schwulem Vater in den 1970er Jahren San Francisco

Fairyland ist ein neuer Film über ein Mädchen mit schwulem Vater. Der Film spielt in den 1970er Jahren in San Francisco. Er behandelt Liebe, Verlust und die AIDS-Krise.

RainbowNews Editorial28. Mai 2026 — Vereinigte Staaten3 Min. Lesezeit
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Fairyland ist ein neuer Film mit einer sehr persönlichen Geschichte. Er handelt von einem jungen Mädchen, das mit ihrem schwulen Vater aufwächst. Sie leben in den 1970er Jahren in San Francisco. Ihr Leben ist voller Glitter, Federboa und farbenfrohen Menschen.

Der Film wird von Andrew Durham inszeniert. Dies ist sein erstes Spielfilmprojekt. Die bekannte Filmemacherin Sofia Coppola ist eine der Produzentinnen. Sowohl Durham als auch Coppola wuchsen in kreativen und unkonventionellen Familien auf.

Durham basierte den Film auf seinem eigenen Leben. Er wuchs mit einem schwulen Vater in einer Zeit auf, als das sehr ungewöhnlich war. Er sagt: 'Nicht viele Menschen hatten schwule Väter, die an AIDS starben.' Das macht seine Geschichte selten und wichtig.

Während eines Interviews teilte Durham eine persönliche Erinnerung. Er war neun oder zehn Jahre alt. Er verriet versehentlich Menschen, dass sein Vater schwul ist. Sein Vater hatte möglicherweise eine Beziehung mit einem italienischen Mann namens Pietro. Sie lebten damals in England.

Sofia Coppola schaltete sich aus New York per Videoanruf zu. Durham sprach von Los Angeles aus. Coppola erinnerte sich, die Geschichte schon gehört zu haben. Sie hatte aber die Details vergessen. Die beiden Freunde haben eine warme und entspannte Verbindung.

Der Film zeigt Freude und Schmerz ihres gemeinsamen Lebens. Der Vater lebt frei und offen als schwuler Mann. Aber die AIDS-Krise berührt ihr Leben schließlich tiefgreifend. Der Film weicht dieser Tragödie nicht aus.

Fairyland spielt in einer sehr wichtigen Zeit für die LGBTQ+-Gemeinschaft. Die 1970er Jahre in San Francisco waren eine Periode der Freiheit und des Aktivismus. Danach folgte aber die verhehrende AIDS-Epidemie der 1980er.

Durham wollte seinen Vater als vollständigen Menschen zeigen. Nicht nur als schwuler Mann, sondern als liebender und komplexer Elternteil. Der Film feiert ihre einzigartige Bindung. Er ehrt auch alle, die an AIDS starben.

Fairyland ist ein bittersüßer und ergreifender Film. Er erinnert uns, wie weit LGBTQ+-Rechte gekommen sind. Er erinnert uns auch an die realen Menschen hinter dieser Geschichte.

RE

RainbowNews Editorial

Redakteur

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