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Girls Like Girls Film-Kritik: Süß, aber vorhersehbar

Hayley Kiyoko gibt ihr Regiedebüt mit Girls Like Girls. Das Sapphic-Liebesdrama basiert auf ihrem ikonischen Musikvideo von 2015. Der Film hat Herz und gute Absichten. Aber er kämpft mit langsamem Tempo und schwachen Dialogen.

RainbowNews Editorial18. Juni 2026 — Vereinigte Staaten3 Min. Lesezeit
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Hayley Kiyoko ist ein bekannter Name in der LGBTQ+-Gemeinschaft. Fans nennen sie «Lesbian Jesus». Sie ist Sängerin und ehemalige Disney-Channel-Schauspielerin. Jetzt hat sie ihren ersten Film als Regisseurin gemacht.

Der Film heißt Girls Like Girls. Er basiert auf ihrem berühmten Musikvideo von 2015. Das Video zeigte eine romantische Geschichte zwischen zwei Teenagern. Es verbreitete sich schnell auf Tumblr. Auf YouTube erreichte es 163 Millionen Aufrufe.

Das ursprüngliche Musikvideo kam am 28. Juni 2015 heraus. Das war nur zwei Tage nach der Legalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen. Der Zeitpunkt wirkte auf viele queer Menschen sehr kraftvoll.

Das Lied hatte eine einfache, aber starke Botschaft. «Girls like girls like boys do, nothing new», sang Kiyoko. Für viele junge queer Menschen war das ein großer Moment. Es gab ihnen etwas zum Festhalten.

Aber der neue Film erreicht nicht dieselbe Höhe. Die Geschichte wirkt langsam und verwirrend. Der Dialog wirkt oft unnatürlich und erzwungen. Manche Szenen lassen das Publikum stöhnen statt sich bewegt zu fühlen.

Der Film erzählt eine sapphische Teenager-Liebesgeschichte. Die Emotionen sind echt und die Absicht ist gut. Aber das Drehbuch unterstützt die Geschichte nicht immer gut. Das Tempo macht es schwer, interessiert zu bleiben.

Kiyoko ist eindeutig leidenschaftlich bei queer-Geschichten engagiert. Diese Leidenschaft zeigt sich auf der Leinwand. Aber Leidenschaft allein reicht nicht für ein starkes Debut. Ein strafferes Drehbuch hätte sehr geholfen.

Es ist wichtig, sich zu erinnern, wie viel sich seit 2015 geändert hat. Queer-Stimmen in der Popmusik sind viel häufiger. Künstler wie Chappell Roan, King Princess und Reneé Rapp sind sehr beliebt. Die Welt, die Kiyoko miterschaffen hat, ist jetzt größer und mutiger.

Kiyoko selbst befindet sich auch an einem glücklichen Ort. Sie ist jetzt verlobt mit Becca Tilley, bekannt aus The Bachelor. Ihre persönliche Geschichte ist eine frohe Botschaft.

Girls Like Girls hat Herz. Es wird vielen queer-Zuschauern bedeuten. Aber als Kunstwerk hat es noch Platz zum Wachsen. Kiyokos nächstes Projekt könnte mehr zeigen. Es könnte ihr wahres Potenzial als Filmemacherin zeigen.

RE

RainbowNews Editorial

Redakteur

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