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Culture

Ich bin Queer, nicht schwul. Der Unterschied ist wichtig.

Eine schwarze, queere Person antwortet auf einen Artikel. Der Artikel behauptet, 'schwul' sei besser als 'queer'. Sie erklärt, warum 'queer' wichtig und persönlich ist.

RainbowNews Editorial20. Juli 2026 — Vereinigte Staaten3 Min. Lesezeit
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Eine Schlagzeile fiel mir kürzlich auf. Sie lautete: 'Ich bin schwul, nicht queer. Es ist wichtig.' Ich fühlte mich sofort unwohl. Ich bin eine schwarze, queere Person in Amerika. Mein erster Gedanke war: Ist der Autor weiß und cisgender?

Worte sind in der LGBTQ+-Gemeinschaft sehr wichtig. Das Wort 'queer' hat eine lange Geschichte. Sie ist schmerzhaft. Viele Jahre lang nutzten Menschen es als Beleidigung. Sie sagten es, um LGBTQ+-Menschen zu verletzen. Aber viele in der Gemeinschaft nahmen sich das Wort zurück. Sie machten es zu einem Wort der Kraft. Es wurde ein Wort des Stolzes.

Für manche Menschen fühlt sich 'schwul' richtig an. Das ist völlig berechtigt. Jeder wählt sein Label selbst. Aber 'queer' bedeutet etwas anderes. Es ist breiter. Es ist inklusiver. Es umfasst bisexuelle Menschen, nichtbinäre Menschen, genderfluid Menschen und mehr. Es geht nicht nur um Liebe. Es geht auch um Identität.

Für schwarze LGBTQ+-Menschen kann 'queer' besonders wichtig sein. Die Mainstream-Schwulenbewegung war nicht immer offen. Schwarze queere Menschen fühlten sich oft ausgeschlossen. Das Wort 'queer' kann sich wie eine sicherere Heimat anfühlen. Eine ehrlichere auch.

Rasse und Identität hängen zusammen. Ein weißer, cisgeschlechtlicher schwuler Mann erlebt das Leben anders. Er könnte keinen Rassismus erleben. Er könnte andere Hürden nicht kennen. Seine Erfahrung als LGBTQ+-Person ist nicht dieselbe wie unsere.

Das bedeutet nicht, dass eine Identität besser ist. Es bedeutet, unsere Gemeinschaft ist vielfältig. Wir kommen aus vielen Kulturen. Wir nutzen verschiedene Worte. Wir haben unterschiedliche Bedürfnisse. Und das ist in Ordnung.

Jemandem zu sagen, 'schwul' ist besser als 'queer', ignoriert diese Vielfalt. Es kann sich wie Auslöschung anfühlen. Es löscht Teile unserer Gemeinschaft. Sprache ist mächtig. Die Worte, die wir wählen, zeigen unsere Werte. Sie zeigen unsere Geschichte.

Das Wort 'queer' gehört mir. Es passt zu mir. Es hält meine volle Identität. Ich bin schwarz. Ich passe nicht in einfache Kategorien. Ich bin queer. Und das ist sehr wichtig.

RE

RainbowNews Editorial

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