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Culture

Pastor behauptet, Marihuana macht Männer 'spirituell schwul'

Pastor Joel Webbon behauptete am 30. Mai, dass Marihuana Männer 'spirituell schwul' macht. LGBTQ+-Aktivisten verurteilten seine Aussagen als schädlich und homophob.

RainbowNews Editorial4. Juni 2026 — Vereinigte Staaten3 Min. Lesezeit
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Ein christlicher Pastor hat umstrittene Aussagen zu Marihuana gemacht. Joel Webbon veröffentlichte seine Ansichten am 30. Mai. Er sagte, dass Cannabis Männer 'spirituell schwul' macht. Viele Menschen fanden diese Kommentare beleidigend und schädlich.

Webbon verband Marihuana-Konsum auf negative Weise mit LGBTQ+-Identität. Er nutzte das Wort 'schwul' als Beleidigung. Diese Sprache verursacht echten Schaden für LGBTQ+-Menschen. Sie suggeriert, dass Schwulsein schlecht oder schwach ist.

Der Pastor forderte auch sogenannte 'Nikotin-Männer'. Er glaubt, dass Nikotin Stärke und Männlichkeit verkörpert. Diese Vorstellung fördert ein sehr enges Verständnis von Männlichkeit. Sie ignoriert verschiedene Männertypen, einschließlich schwuler und bisexueller Männer.

Webbon machte auch Aussagen über die Regierung. Er deutete an, dass Führungspersonen die Cannabis-Legalisierung unterstützen. Er glaubt, die Regierung möchte Marihuana nutzen, um Männer kontrollierbarer zu machen. Er sagte auch, es hilft Führungspersonen, die Bevölkerung zu manipulieren. Es gibt keine Belege für diese Behauptungen.

Kritiker antworteten schnell auf seinen Beitrag. LGBTQ+-Aktivisten sagten, seine Sprache sei gefährlich. Das Wort 'schwul' als negatives Label nutzen verstärkt Homophobie. Es teilt jungen LGBTQ+-Menschen mit, dass etwas falsch mit ihnen ist.

Experten im Bereich Gesundheit widersprachen auch seinen Behauptungen. Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise zwischen Marihuana und sexueller Orientierung. Forscher haben keine Verbindung zwischen Cannabis und Schwulsein gefunden. Seine Aussagen basieren nicht auf Fakten.

Dies ist nicht das erste Mal, dass religiöse Führungspersonen solche Behauptungen machen. Einige Pastoren nutzen LGBTQ+-Identität um Schwäche oder moralisches Versagen zu beschreiben. Diese Rhetorik verstärkt weiterhin Diskriminierung. Sie kann zu echtem Schaden gegen LGBTQ+-Personen führen.

LGBTQ+-Organisationen forderten religiöse Gemeinschaften auf, besser zu werden. Sie bitten religiöse Führungspersonen um respektvolle und genaue Sprache. Jeder Mensch verdient Würde und Respekt. Jemandes Identität als Beleidigung zu nutzen ist niemals akzeptabel.

Webbons Beitrag erhielt starken Gegenwind online. Viele Menschen, religiös und nicht-religiös, kritisierten seine Ansichten. Das Gespräch zeigt anhaltende Spannungen zwischen einigen religiösen Gruppen und LGBTQ+-Rechten.

RE

RainbowNews Editorial

Redakteur

Teil des RainbowNews-Redaktionsteams.

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