Asexuelle Menschen fühlen sich weniger akzeptiert
Eine Studie zeigt: Mehr als die Hälfte asexueller Menschen fühlt sich weniger akzeptiert. Sie erhalten weniger Sichtbarkeit als andere LGBTQ+-Gruppen.
Über die Hälfte asexueller Menschen fühlt sich im vergangenen Jahr weniger akzeptiert. Das zeigt eine Umfrage der Human Rights Campaign. Von den befragten asexuellen Personen sagten 50,9 Prozent, dass die Akzeptanz sank. Noch auffälliger: 63,7 Prozent bemerken, dass Asexualität in Medien und Gesellschaft viel weniger sichtbar ist.
Asexuelle Menschen fühlen sich zu anderen nicht oder kaum sexuell angezogen. Das unterscheidet sie von anderen LGBTQ+-Gruppen, die meist mehr Aufmerksamkeit bekommen. Die Studie zeigt: Asexualität bleibt ein blinder Fleck. Viele Menschen kennen den Begriff gar nicht. Dieses Unwissen führt zu weniger Verständnis und Akzeptanz.
Die Ergebnisse sind interessant, da sich asexuelle Menschen auch innerhalb ihrer LGBTQ+-Gemeinde oft nicht wahrgenommen fühlen. Sie bekommen weniger Medienaufmerksamkeit als Schwule, Lesben und trans Personen. Auch ihre Rechte und Erfahrungen werden in Politikdebatten weniger diskutiert.
Die Human Rights Campaign fordert mehr Aufklärung über Asexualität. Schulen und Organisationen müssen Asexualität besser anerkennen und erklären. Nur dann können sich asexuelle Menschen mehr akzeptiert fühlen. Die Studie zeigt: Auch die LGBTQ+-Bewegung selbst muss inklusiver werden.