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Australien sollte sich bei LGBTQ+-Veteranen entschuldigen, Bericht sagt

David Gibson wurde 1989 aus Australiens Militär entlassen, weil er bisexuell ist. Ein neuer Bericht fordert den australischen Premierminister auf, sich offiziell bei allen LGBTQ+-Veteranen zu entschuldigen, die Diskriminierung erlebten.

RainbowNews Editorial31. Juli 2026 — Australië3 Min. Lesezeit
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David Gibson musste 1989 das australische Militär verlassen. Der Grund war einfach: Er ist bisexuell. Jetzt, Jahrzehnte später, möchte er Gerechtigkeit.

Ein neuer Bericht empfiehlt eine nationale Entschuldigung. LGBTQ+-Veteranen sollen diese erhalten. Sie erfuhren Diskriminierung durch die Australian Defence Force (ADF). Der Bericht wurde der Bundesregierung übermittelt.

David Gibson ist jetzt Vorsitzender von GLBTI Rights in Ageing. Er sagt, die Entschuldigung ist längst überfällig. Er glaubt, der Premierminister sollte handeln. Die Entschuldigung muss von höchster Regierungsebene kommen.

Jahrelang durften LGBTQ+-Menschen nicht im australischen Militär dienen. Sie wurden entlassen, wenn ihre Sexualität bekannt wurde. Dies verursachte großen Schaden. Veteranen verloren ihre Karrieren, ihr Einkommen und ihre Würde.

Gibsons Geschichte ist nicht einzigartig. Viele andere LGBTQ+-Soldaten wurden gleich behandelt. Sie wurden entlassen, nur weil sie LGBTQ+ sind. Dies war legale Diskriminierung über Jahrzehnte hinweg.

Australien verbannte LGBTQ+-Menschen bis 1992 vom Militärdienst. Danach änderten sich die Regeln langsam. Aber der Schaden für Tausende Veteranen war bereits angerichtet.

Die neuen Empfehlungen fordern die Regierung zum Handeln auf. Eine offizielle Entschuldigung wäre ein erster Schritt. Sie würde das Leid durch unfaire Richtlinien anerkennen. Veteranen würden Gerechtigkeit und Respekt erhalten.

Menschenrechtsgruppen unterstützen den Ruf nach einer Entschuldigung. Sie sagen, Worte sind wichtig. Eine formale Entschuldigung des Premierministers würde ein starkes Signal senden. Sie würde zeigen, dass Australien Verantwortung übernimmt.

Gibson sagt, er hofft, dass jüngere Generationen diese Diskriminierung nie erleben. Er möchte, dass die Regierung schnell handelt. Viele betroffene Veteranen sind bereits älter. Einige sind bereits verstorben.

Die Bundesregierung hat noch nicht auf die Empfehlungen geantwortet. LGBTQ+-Aktivisten beobachten dies genau. Sie sagen, die Zeit für eine Entschuldigung ist jetzt.

RE

RainbowNews Editorial

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