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Politics

Boebert bestreitet sexuelle Beziehungen zu weiblichen Mitarbeitern

Abgeordnete Lauren Boebert hat Vorwürfe bestritten. Sie soll sexuelle Beziehungen zu weiblichen Mitarbeitern gehabt haben. Sie erklärte öffentlich, nicht lesbisch oder bisexuell zu sein.

RainbowNews Editorial21. September 2026 — Vereinigte Staaten3 Min. Lesezeit
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Die republikanische Abgeordnete Lauren Boebert befindet sich in Schwierigkeiten. Am 17. September wurde eine formelle Beschwerde eingereicht. Die Beschwerde ging an den Ethikausschuss des Repräsentantenhauses.

Die Beschwerde enthält schwerwiegende Vorwürfe. Sie behauptet, Boebert habe sexuelle Beziehungen mit drei Mitarbeitern gehabt. Diese Personen arbeiteten unter ihrer Aufsicht. Zwei der drei Mitarbeiter waren Frauen.

Die Beschwerde enthält auch finanzielle Vorwürfe. Sie besagt, dass Boebert 200.000 Dollar Schweigegelder zahlte. Das Geld sollte angeblich eine Beziehung geheim halten. Schweigegelder sind Zahlungen zum Stillschweigen.

Boebert hat alle Vorwürfe entschieden bestritten. Sie sprach sich öffentlich gegen die Beschwerde aus. Sie sagte deutlich: "Ich bin nicht lesbisch oder bisexuell." Ihre Aussage betraf ihre sexuelle Orientierung.

Der Fall ist aus mehreren Gründen bedeutsam. Boebert ist eine konservative republikanische Politikerin. Sie hat sich zuvor gegen LGBTQ+-Rechte im Kongress ausgesprochen. Ihre öffentliche Reaktion lehnte eine queere Identität ab. Viele Beobachter merkten dies an.

LGBTQ+-Befürworter haben auf ihre Aussage reagiert. Sie weisen darauf hin, dass Leugnungen keine gültige Verteidigung sind. "Ich bin nicht schwul" als Argument kann schädlich wirken. Es legt nahe, dass LGBTQ+-Sein schändlich ist.

Die Ethikbeschwerde wird nun überprüft. Der Ethikausschuss wird die Vorwürfe untersuchen. Dieser Prozess kann viele Monate dauern. Boebert wurde bislang nicht schuldig gesprochen.

Die angeblichen Beziehungen zeigten ein Machtungleichgewicht. Eine Vorgesetzte mit einer Mitarbeiterin zu daten, wirft ethische Fragen auf. Das gilt unabhängig von den Geschlechtern. Viele Institutionen verbieten solche Beziehungen.

Die Zahlung von 200.000 Dollar wird ebenfalls untersucht. Ermittler werden prüfen, woher das Geld kam. Stammte es aus Kampagnenmitteln, könnte das illegal sein. Das sind ernsthafte finanzielle Fragen.

Die Geschichte entwickelt sich weiter. Boebert bleibt vorerst im Kongress. Die Ethikuntersuchung wird die nächsten Schritte bestimmen. Die LGBTQ+-Gemeinschaft beobachtet diesen Fall aufmerksam.

RE

RainbowNews Editorial

Redakteur

Teil des RainbowNews-Redaktionsteams.

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