Britisches Verbot von Konversionstherapie umfasst nun auch asexuelle Menschen
Die neue Conversion Practices Bill der britischen Regierung bezieht erstmals asexuelle Menschen ein. Aktivisten begrüßen den Fortschritt, sagen aber, dass noch mehr getan werden muss.
Die britische Regierung stellte am 25. Juni einen neuen Gesetzentwurf vor. Das geschah kurz vor Ende des Pride Month. Das Gesetz heißt Conversion Practices Bill. Es ist ein wichtiger Schritt für LGBTQ+-Rechte.
Das Gesetz ist aus einem großen Grund besonders. Es bezieht erstmals asexuelle Menschen ein. Asexuelle Menschen empfinden keine sexuelle Anziehung zu anderen. Sie wurden oft aus LGBTQ+-Gesetzen ausgeschlossen.
Die asexuelle Aktivistin und Modell Yasmin Benoit schrieb über diese Neuigkeit. Sie sagte, es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Sie freute sich, asexuelle Menschen einbezogen zu sehen. Aber sie sagte auch, es gibt noch viel zu tun.
Konversionstherapie ist eine schädliche Praxis. Sie versucht, die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität zu ändern. Viele LGBTQ+-Menschen wurden dadurch verletzt. Ärzte und Experten sagen, es funktioniert nicht. Es kann ernsthafte psychische Probleme verursachen.
Jahrelang forderten LGBTQ+-Gruppen die UK auf, es zu verbieten. Der Prozess war langsam. Viele Menschen waren frustriert über die Verzögerungen. Der neue Entwurf gibt vielen Hoffnung.
Die Einbeziehung asexueller Menschen wird als Fortschritt gesehen. Früher waren asexuelle Menschen oft unsichtbar. Sie waren nicht immer in Gesetzen anerkannt. Diese Änderung zeigt, ihre Erfahrungen zählen.
Aber Aktivisten sagen, das Gesetz ist noch nicht perfekt. Einige Gruppen könnten nicht vollständig geschützt sein. Trans-Menschen hatten Debatten über Einbeziehung. Kampagner beobachten das Gesetz genau.
Yasmin Benoit setzt sich weiter für asexuelle Sichtbarkeit ein. Sie glaubt, Repräsentation im Gesetz ist sehr wichtig. Wenn Menschen namentlich genannt werden, sendet das eine klare Botschaft. Es sagt: Du existierst, und du verdienst Schutz.
Das Gesetz muss noch durch das Parlament. Es ist noch nicht endgültig. LGBTQ+-Gruppen werden weiter für eine starke Version kämpfen. Der Kampf für Gleichberechtigung geht weiter.
