Zaterdag 30 mei 2026 — Editie #30
GlobalRainbowNews

The global platform for LGBTQ+ news, analysis and stories. Independent and inclusive.

NederlandsGlobalDeutschFrançaisEspañol
Politics

Budapest Pride von ungarischer Polizei genehmigt nach Regierungswechsel

Die ungarische Polizei hat die Pride-Parade in Budapest nächsten Monat genehmigt. Dies ist eine große Veränderung nach Jahren der Einschränkungen unter dem früheren Premierminister Viktor Orbán.

RainbowNews Editorial29. Mai 2026 — Hongarije3 Min. Lesezeit
···

Die ungarische Polizei hat angekündigt, dass die Budapest Pride Parade nächsten Monat stattfinden kann. Dies ist ein wichtiger Moment für LGBTQ+ Menschen in Ungarn. Im letzten Jahr versuchte die Polizei, das gleiche Event zu blockieren. Sie tat dies auf Anweisung der Orbán-Regierung.

Orbáns Fidesz-Partei regierte Ungarn 16 Jahre lang. Im April verlor seine Regierung bei einer großen Wahl die Macht. Dies veränderte vieles für LGBTQ+ Rechte im Land. Die Genehmigung von Budapest Pride ist ein erstes sichtbares Zeichen dieses Wandels.

Unter Orbán wurde Ungarn für anti-LGBTQ+ Politik bekannt. Im letzten Jahr verabschiedete Fidesz ein neues Gesetz. Dieses Gesetz erlaubte Behörden, Pride Events zu verbieten. Die Regierung sagte, das Verbot sei nötig zum Schutz von Kindern. Viele Menschen, auch Menschenrechtsgruppen, kritisierten dieses Argument stark.

Das Gesetz war das erste seiner Art in der jüngeren Geschichte der Europäischen Union. Es verursachte Wut in ganz Europa und weltweit. Der Budapest Pride Marsch im letzten Jahr fand trotzdem statt, aber unter großen Einschränkungen. Bilder vom Event wurden global geteilt. Sie zeigten sowohl die Entschlossenheit der Marschierenden als auch die starke Polizeipräsenz.

Jetzt, mit einer neuen Regierung, sieht die Situation anders aus. Die Polizei hat bestätigt, dass sie die Parade erlaubt. LGBTQ+ Organisationen in Ungarn haben diese Nachricht begrüßt. Viele Aktivisten sehen es als hoffnungsvolles Zeichen. Jedoch warnen einige, dass rechtliche Schutzmaßnahmen für LGBTQ+ Menschen in Ungarn noch schwach sind.

Die anti-LGBTQ+ Gesetze aus der Orbán-Zeit gelten noch immer. Sie zu ändern oder aufzuheben wird Zeit brauchen. Aktivisten sagen, die Arbeit ist weit entfernt von Ende. Sie fordern die neue Regierung auf, klare Schritte zu ergreifen zum Schutz von LGBTQ+ Rechten.

Budapest Pride wird tausende Teilnehmer anlocken. Es wird ein wichtiger Moment für die LGBTQ+ Gemeinde in Ungarn sein. Nach Jahren der Angst und Einschränkungen freuen sich viele Menschen, frei durch Budapests Straßen zu marschieren.

Das Event wird auch in ganz Europa genau beobachtet. Es könnte einen breiteren Wandel in Ungarns Verhältnis zu LGBTQ+ Rechten signalisieren. Auch zum Bezug zu europäischen Werten.

RE

RainbowNews Editorial

Redakteur

Teil des RainbowNews-Redaktionsteams.

Meer van deze auteur →

Mehr in Politiek