Kanada verbietet ideologische Standpunkte in Schulen
Alberta verbietet Schulen politische Standpunkte zu verbreiten. Das Gesetz sieht Aktivismus im Unterricht als Problem.
Die kanadische Provinz Alberta verbietet Schulen politische Standpunkte zu verbreiten. Bill 25, diese Woche eingereicht, verbietet Lehrern und Schulleitern sich zu gesellschaftlichen Fragen zu äußern.
Das Gesetz richtet sich gegen sogenannten Aktivismus im Unterricht. Schulen dürfen auch keine Flaggen oder Symbole aufhängen, die nicht staatlich sind.
Befürworter sagen, Schulen sollen sich auf Bildung konzentrieren. Lehrer sollen ihre persönlichen Meinungen nicht im Unterricht verbreiten.
Gegner warnen, das Gesetz beschränkt die Meinungsfreiheit. Sie befürchten, dass Themen wie Menschenrechte und Gleichheit außen vor bleiben.
Das Gesetz steht noch auf der Parlamentsagenda. Es ist unklar, wann abgestimmt wird.