COC schließt Regenbogenvereinbarungen in 119 Gemeinden
COC-Abteilungen haben in 119 niederländischen Gemeinden Absprachen geschlossen. Diese betreffen Sicherheit und gleiche Rechte für LGBTQ+-Personen. Die Regenbogenvereinbarungen legen konkrete Aufgaben fest.
Lokale Abteilungen der Interessenorganisation COC haben in 119 Gemeinden sogenannte Regenbogenvereinbarungen geschlossen.
Dies sind Absprachen zwischen Gemeinden und COC-Abteilungen. Sie sorgen dafür, dass Gemeinden aktiv an Sicherheit und Gleichbehandlung arbeiten. Dies gilt für Homosexuelle, Lesben, Bisexuelle und Transgender-Personen.
Es geht um konkrete Maßnahmen. Beispiele: Training für Polizisten, Aufmerksamkeit in Schulen und schnelle Hilfe bei Diskriminierung.
Die Vereinbarungen entstanden, weil nicht alle Gemeinden dieses Thema automatisch aufgreifen. COC möchte, dass es ernst genommen wird.
"Wir sehen immer noch viel Diskriminierung", sagt ein Sprecher. "Diese Absprachen helfen Gemeinden, das ernst zu nehmen."
In Großstädten waren solche Vereinbarungen bereits üblich. Jetzt breitet sich das auf kleinere Orte aus.
Es ist unklar, wie streng Gemeinden diese Absprachen einhalten. Die Umsetzung unterscheidet sich auch pro Ort.