Demokratischer Sieg in Nebraska könnte Folgen für Schwulenrechte haben
Ein demokratischer Sieg in Nebraska könnte paradox Republikanern helfen, ihre Macht auszubauen und Schwulenrechte einzuschränken.
Eine wichtige Kongresswahl in Nebraska steht nächste Woche an. Sie betrifft den Bezirk um Omaha. Ein demokratischer Sieg beeinflusst nicht nur das Repräsentantenhaus. Er könnte auch Auswirkungen auf Schwulenrechte im Staat haben.
Nebraska ist einer von zwei Staaten mit Wahlmännern pro Bezirk. Daher gewann die Demokratische Partei Omahas 2020 und 2024 einen Wahlmann. Sie nennen dies den 'blauen Fleck' in einem roten Staat. Ein demokratischer Hausgewinn könnte dies ändern.
Das Problem liegt in John Cavanaughs Kandidatur. Er sitzt derzeit im Staatssenat. Bei einem Hausgewinn muss er den Staatssenat verlassen. Gouverneur Jim Pillen kann einen Nachfolger ernennen. Pillen ist Republikaner und könnte bis 2028 einen Republikaner ernennen. Dies würde Republikanern helfen, ihre Senatsmehrheit auszubauen.
Diese Mehrheit ist wichtig. Republikaner können dann leicht Schwulenrechte beschränkende Gesetze verabschieden. Das befürchten Schwulenrechtsaktivisten. Mehrere Kandidaten konkurrieren in der demokratischen Vorwahl. Darunter sind Unternehmerin Denise Powell und Crystal Rhoades. Sie ist Gerichtsbeamtin im Douglas County. Das Rennen zieht viel Aufmerksamkeit und Spendengeld an.