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Politics

Erdogan verschärft die Repression gegen LGBT+ in der Türkei

Erdogans Regime zielt nun auf LGBT+-Verbände in der Türkei ab. Die Repression geht weit über einfache Pride-Verbote hinaus.

RainbowNews Editorial15. September 2026 — Turkije3 Min. Lesezeit
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In der Türkei ist Homosexualität keine Straftat. Dennoch wird das Leben von LGBT+-Personen immer schwieriger. Die Regierung Erdogans intensiviert ihre Repression gegen die LGBT+-Gemeinde.

Früher konzentrierte sich die Repression auf Pride-Märsche. Diese Veranstaltungen wurden oft verboten oder gewaltsam zerstreut. Jetzt hat sich die Lage geändert. Die Regierung zielt direkt auf LGBT+-Verbände ab.

Diese Verbände sind ins Visier der Behörden geraten. Ihre Leiter werden überwacht und belästigt. Ihre Finanzierungen werden blockiert oder gekürzt. Ihre Handlungsfreiheit ist stark eingeschränkt.

Präsident Recep Tayyip Erdogan führt eine islamisch-konservative Regierung. Diese Regierung nutzt bekannte Vorwände für solche Maßnahmen. Sie spricht von Schutz türkischer Familienwerte. Sie beschuldigt LGBT+-Verbände, die Gesellschaft zu bedrohen.

Diese Strategie ist nicht neu. Aber ihr Ausmaß ist beispiellos. Nie zuvor waren so viele Verbände gleichzeitig betroffen. Der Druck war nie so stark und organisiert.

Türkische LGBT+-Aktivisten widerstehen trotzdem. Sie setzen ihre Arbeit unter sehr schwierigen Bedingungen fort. Einige operieren nun im Geheimen. Andere mussten das Land aus Sicherheitsgründen verlassen.

Internationale Menschenrechtsorganisationen sind besorgt. Amnesty International und Human Rights Watch verurteilten diese Maßnahmen. Sie fordern die Europäische Union zum Handeln auf. Aber diplomatische Antworten bleiben begrenzt.

Die Türkei ist seit Jahren Kandidat für den EU-Beitritt. Solche Grundrechtsverletzungen sind jedoch problematisch. Viele Beobachter meinen, diese Kandidatur sollte hinterfragt werden.

Für LGBT+-Personen in der Türkei ist die Lage besorgniserregend. Sie erleben doppelten Druck. Einerseits Staatsrepression. Andererseits gesellschaftliche Diskriminierung. Unterstützung zu finden wird täglich schwieriger.

Die internationale Gemeinschaft muss handeln. LGBT+-Rechte sind grundlegende Menschenrechte. Sie müssen überall geschützt werden, auch in der Türkei.

RE

RainbowNews Editorial

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Teil des RainbowNews-Redaktionsteams.

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