Grenell strebt Rolle als russischer Botschafter trotz LGBTQ-Bedenken an
Richard Grenell möchte möglicherweise US-Botschafter in Russland werden. Dies wirft Fragen zu Russlands strikten Anti-LGBTQ-Gesetzen auf.
Richard Grenell, ehemaliger US-Gesandter, möchte US-Botschafter in Russland werden. Die Washington Blade berichtete dies basierend auf Insidern. Allerdings könnte die Ernennung aufgrund von Russlands umstrittener LGBTQ-Politik auf Widerstand stoßen.
Grenell war zuvor als Befürworter von Schwulenrechten bekannt. Er war eine von wenigen offen schwulen Personen in der Regierung. Als Botschafter in Deutschland und Sondergesandter für Nordkorea haben Kritiker gesagt, er habe LGBTQ-Fragen heruntergespielt. Das Interesse an der Russland-Position könnte daher viele überraschen.
Russland sieht sich internationalem Druck wegen seiner strengen Homophobic-Gesetze ausgesetzt. Das Land verbot "Propaganda" über gleichgeschlechtliche Beziehungen. Menschenrechtsorganisationen dokumentieren regelmäßig Diskriminierung und Gewalt gegen LGBTQ-Personen dort. US-Senatoren müssen jede Botschaftsernennung genehmigen.
Es bleibt unklar, ob Grenell offiziell nominiert wurde. Sein Sprecher hat auf Fragen nicht reagiert. Bei einer Ernennung wird dieses Thema sicherlich in Senatshearings aufkommen.