Amerikanisches Oberste Gericht verwirft Verbot von Konversionstherapie
Das amerikanische Oberste Gericht verwirft das Konversionstherapie-Verbot. Dies kann ernsthafte Folgen für LGBTQ+-Jugendliche haben.
Das amerikanische Oberste Gericht hat das Verbot von Konversionstherapie in Colorado verworfen. Die Entscheidung fiel mit acht gegen eine Stimme.
Konversionstherapie ist eine umstrittene Praktik. Therapeuten versuchen, die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität zu ändern. Wissenschaftler und Ärzte lehnen dies als schädlich ab.
Colorado verbot die Praktik 2022. Das Gericht sieht darin einen Verstoß gegen Redefreiheit von Therapeuten. Sie dürfen ihre Ansichten weiterhin verbreiten.
Diese Entscheidung kann große Folgen haben. Andere Staaten können ähnliche Gesetze schwerer einführen. Für LGBTQ+-Jugendliche ist dies risikobehaftet. Sie können wieder Konversionstherapie erfahren.
Viele Ärztevereinigungen warnen seit Jahren davor. Sie sagen, dass dies zu Depression führt. Auch Suizidgedanken entstehen bei Jugendlichen.
Ein Richter lehnte die Entscheidung ab. Er meint, dass Jugendschutz wichtiger ist. Redefreiheit von Therapeuten ist sekundär.