Maryland etabliert starke Gleichrechtsgesetze für alle Schüler
Maryland verabschiedet Gesetze, die alle Schüler vor Diskriminierung schützen. Dies gilt auch für trans Jugendliche. Der Gesetzentwurf wartet nun auf die Abstimmung im Senat.
Maryland führt neue Gesetze gegen Diskriminierung in Schulen ein. Dies betrifft breite Schutzgruppen, einschließlich trans Jugendlicher. Befürworter warnen, dass LGBTQ+-Schüler derzeit Schwierigkeiten haben.
Gesetzentwurf 649, das Gesetz für gleiche Bildungschancen für alle Maryland-Schüler, wurde am 23. März mit 100 gegen 35 Stimmen im Repräsentantenhaus verabschiedet. Jetzt wartet der Senat. Dieser hielt bereits am 1. April eine Anhörung ab. Das Gesetz gibt der Maryland-Kommission für Bürgerrechte Macht gegen Diskriminierung in Schulen. Schüler und Eltern können Schulen auch direkt zur Rechenschaft ziehen.
Der Schutz ist umfassend. Das Gesetz verbietet Diskriminierung aufgrund von Rasse, Hautfarbe, Herkunft, Religion, Geschlecht, Schwangerschaft, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Behinderung, Alter oder Familienstand. Dies gilt in nahezu allen Bereichen des Schullebens: Anmeldung, Sport und Einrichtungen. Das Gesetz gilt für alle Bildungsformen von der Grundschule bis zur Universität.
Schüler, die sich diskriminiert fühlen, können Beschwerden beim Schulsenat oder der Kommission für Bürgerrechte einreichen. Falls nötig können sie vor Gericht gehen. Schulen, die Diskriminierung nicht bekämpfen, können vom Staat mit Geldstrafen oder anderen Sanktionen belegt werden.