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Politics

Musevenis siebte Amtszeit in Uganda beginnt. LGBTQ+-Rechte bleiben gefährdet.

Yoweri Museveni wurde als Präsident Ugandas vereidigt. Seine siebte Amtszeit beginnt nun. Ugandas Regierung hat weltweit eine der härtesten Anti-LGBTQ+-Gesetze.

RainbowNews Editorial12. Mai 2026 — Oeganda3 Min. Lesezeit
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Yoweri Museveni ist 81 Jahre alt. Er wurde erneut als Präsident Ugandas vereidigt. Dies ist bereits seine siebte Amtszeit. Er regiert Uganda nun seit 40 Jahren.

Museveni gewann die Wahlen im Januar 2026. Viele Menschen sagen, die Wahlen waren unfair. Oppositionsgruppen und internationale Beobachter meldeten ernsthafte Probleme.

Für LGBTQ+-Menschen ist diese Nachricht sehr besorgniserregend. Uganda ist eines der gefährlichsten Länder für LGBTQ+-Personen. 2023 verabschiedete Uganda ein strenges Anti-Homosexualitätsgesetz. Dieses Gesetz machte gleichgeschlechtliche Beziehungen teilweise strafbar mit Tod.

Museveni unterzeichnete dieses Gesetz persönlich. Er hat sich öffentlich gegen LGBTQ+-Rechte ausgesprochen. Er nannte Homosexualität "unnatürlich" und lehnte westlichen Druck ab.

Das Anti-Homosexualitätsgesetz verursachte starke internationale Reaktionen. Die Weltbank stoppte einige Kredite an Uganda. Die USA stoppten bestimmte Hilfsprogramme. Aber Museveni änderte seine Position nicht.

Menschenrechtsorganisationen sind tief besorgt über die nächsten fünf Jahre. Gruppen wie Human Rights Watch und Amnesty International sagen: LGBTQ+-Ugander leben in ständiger Angst. Viele wurden verhaftet, angegriffen oder vertrieben.

Einige LGBTQ+-Ugander sind aus dem Land geflohen. Sie suchten Asyl in Kenia, den USA und europäischen Ländern. Aber die Reise ist gefährlich und unsicher.

In Uganda arbeiten Aktivisten weiterhin im Verborgenen. Sie bieten Unterstützung und sichere Orte für LGBTQ+-Menschen. Aber sie tun dies auf großes persönliches Risiko.

Mit Musevenis neuer Amtszeit gibt es wenig Hoffnung auf gesetzliche Änderungen. Experten sagen, die politische Lage wird noch feindselig. Neue Gesetze gegen LGBTQ+-Menschen könnten folgen.

Die internationale Gemeinschaft hat eine schwierige Wahl. Sollen sie mit Uganda sprechen? Oder mehr Druck durch Sanktionen ausüben? Bisher funktionierte nichts gut.

Für LGBTQ+-Ugander wird die nächste Zeit schwer. Sie kämpfen weiter für Sicherheit, Würde und Menschenrechte.

RE

RainbowNews Editorial

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