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Politics

Niger erklärt Homosexualität erneut für illegal

Nigers Militärregierung hat Homosexualität wieder zur Straftat erklärt. Ein neuer Strafgesetzbuch trat am 12. Juni in Kraft.

RainbowNews Editorial16. Juni 2026 — Niger3 Min. Lesezeit
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Nigers Militärjunta hat einen neuen Strafgesetzbuch eingeführt. Dieser erklärt Homosexualität im Land wieder für illegal. Die neuen Gesetze traten am 12. Juni in Kraft.

Niger wird von einer Militärregierung beherrscht. Diese übernahm 2023 durch einen Putsch die Macht. Seitdem hat die Junta viele Gesetze geändert. Der neue Strafgesetzbuch ist eine der größten Änderungen bisher.

Zuvor war Homosexualität in Niger nicht ausdrücklich illegal. Das Land hatte eine relativ neutrale Rechtsposition. Das hat sich nun grundlegend geändert. LGBTQ+-Menschen in Niger sind nun großen Risiken ausgesetzt.

Menschenrechtsorganisationen sind zutiefst besorgt. Sie sagen, das Gesetz gefährdet LGBTQ+-Menschen massiv. Viele LGBTQ+-Personen leben bereits im Verborgenen. Der neue Strafgesetzbuch verschärft ihre Situation erheblich.

Diese Änderung ist Teil eines breiteren Trends. Mehrere westafrikanische Länder haben ihre Gesetze verschärft. Uganda verabschiedete 2023 ein sehr strenges Gesetz. Ghana erwägt ebenfalls ähnliche Regelungen.

Internationale Menschenrechtsgruppen kritisieren Nigers neues Gesetz scharf. Sie fordern die Militärregierung zur Rückgängigmachung auf. Sie argumentieren, dass es Grundrechte verletzt. Jeder Mensch verdient Würde und Sicherheit.

Die Vereinten Nationen haben sich gegen solche Gesetze ausgesprochen. UN-Beamte sagen, diese Gesetze verursachen echten Schaden. Sie üben Druck auf Regierungen aus, LGBTQ+-Bürger zu schützen.

Für LGBTQ+-Menschen in Niger ist die Zukunft sehr unsicher. Viele fürchten Verhaftung, Gewalt oder Schlimmeres. Aktivisten weltweit unterstützen gefährdete Menschen. Aber unter Militärherrschaft gibt es wenig Spielraum.

Die Situation wird international genau beobachtet. Hilfsorganisationen könnten Druck ausüben. Aber Nigers Militärregierung zeigt wenig Interesse an Kritik.

RE

RainbowNews Editorial

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