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Politics

Russland verbietet neun LGBTQ+-Gruppen als 'Extremisten'

Russland hat neun LGBTQ+-Organisationen verboten. Human Rights Watch sagt: Die Regierung macht das Leben für queere Menschen gefährlicher.

RainbowNews Editorial29. Mai 2026 — Rusland3 Min. Lesezeit
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Russland hat offiziell neun LGBTQ+-Gruppen verboten. Die Regierung nannte diese Gruppen 'extremistische Organisationen'. Sie dürfen jetzt nicht mehr in Russland operieren.

Mitglieder dieser Gruppen können nun strafrechtlich verfolgt werden. Auch die Unterstützung dieser Gruppen führt zu ernsten Rechtsproblemen. Das ist ein großer Schritt in Russlands Unterdrückung von LGBTQ+-Rechten.

Human Rights Watch ist eine bekannte Menschenrechtsorganisation. Sie protestierte stark gegen diese Verbote. Sie sagte: Russische Behörden 'intensivieren die Kriminalisierung' von queeren Menschen. Kurz gesagt: Russland macht es immer schwerer und gefährlicher, queer zu sein.

Das ist nicht das erste Mal, dass Russland LGBTQ+-Menschen angreift. 2023 verbot Russlands Oberster Gerichtshof bereits die 'LGBTQ+-Bewegung' als extremistisch. Das Urteil war historisch und sehr beunruhigend. Jetzt werden einzelne Organisationen nacheinander verboten.

Die verbotenen Gruppen halfen Menschen auf wichtige Weise. Sie boten Gemeinschaftsräume, psychologische Unterstützung und juristische Hilfe. Für viele LGBTQ+-Russen waren diese Gruppen eine Rettungsleine. Ohne sie haben verletzliche Menschen noch weniger Anlaufstellen.

Internationale Menschenrechtsorganisationen sind tiefst besorgt. Sie warnen, dass dieser Trend schwerwiegender wird. Aktivisten in Russland riskieren jetzt Haft allein durch offene Queerness.

Viele LGBTQ+-Russen sind bereits aus dem Land geflohen. Seit der Invasion der Ukraine 2022 stieg die Auswanderung stark. Menschenrechtsgruppen berichten: Queere Menschen fühlen sich besonders unsicher in Russland.

Globale LGBTQ+-Organisationen fordern andere Länder auf zu handeln. Sie wollen, dass Regierungen gegen Russlands Maßnahmen protestieren. Sie fordern auch mehr Unterstützung für LGBTQ+-Flüchtlinge aus Russland.

Die Situation in Russland wird weltweit genau beobachtet. Experten sagen: Diese Verbote setzen ein gefährliches Signal. Andere anti-LGBTQ+-Länder könnten Russlands Beispiel folgen.

Jetzt erwartet LGBTQ+-Menschen in Russland eine unsichere und gefährliche Zukunft. Menschenrechtsverteidiger dokumentieren weiterhin jeden Fall. Sie hoffen auf internationalen Druck als Lösungweg.

RE

RainbowNews Editorial

Redakteur

Teil des RainbowNews-Redaktionsteams.

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