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Politics

Russland verbietet neun LGBTQ+-Hilfsgruppen als 'Extremisten'

Russische Behörden haben neun LGBTQ+-Hilfsgruppen verboten. Diese Gruppen gelten jetzt als 'extremistische' Organisationen.

RainbowNews Editorial28. Mai 2026 — Rusland3 Min. Lesezeit
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Russische Behörden haben neun Gruppen verboten, die LGBTQ+-Menschen unterstützen. Human Rights Watch berichtete dies am 28. Mai 2026. Die russische Regierung nennt diese Gruppen jetzt 'extremistisch'.

Diese Gruppen leisteten wichtige Arbeit. Sie dokumentierten Menschenrechtsverletzungen gegen LGBTQ+-Menschen. Sie teilten Informationen und gaben rechtliche Hilfe. Sie boten auch medizinische Unterstützung für LGBTQ+-Menschen in Russland.

Dies ist nicht das erste Mal für Russland. Im Jahr 2023 traf der Russische Oberste Gerichtshof eine große Entscheidung. Das Gericht verbot die sogenannte 'Internationale LGBT-Bewegung' als extremistisch. Human Rights Watch nannte diese Entscheidung rechtlich und faktisch falsch. Es gibt keine einzige internationale LGBT-Bewegung. Das ist eine große und vielfältige globale Menschenrechtsbewegung.

Nach dieser Entscheidung von 2023 verschärfte sich die Situation. Russische Behörden begannen, mehr Organisationen der Zivilgesellschaft anzugreifen. Viele Gruppen, die LGBTQ+-Menschen unterstützen, wurden geschlossen oder kriminalisiert.

Das Ziel scheint klar zu sein. Russland will Menschen zum Schweigen bringen, die sich für LGBTQ+-Rechte einsetzen. Die Regierung will auch LGBTQ+-Menschen und deren Unterstützer stigmatisieren. Die Mitgliedschaft in verbotenen Gruppen kann jetzt zu Strafanzeigen führen.

Human Rights Watch ist sehr besorgt. Die Organisation sagt, diese Verbote machen das Leben für LGBTQ+-Menschen in Russland viel gefährlicher. Es ist schwieriger geworden, Hilfe oder Informationen zu bekommen. Menschen, die Unterstützung leisten, riskieren Gefängnisstrafen.

LGBTQ+-Rechte in Russland schrumpfen seit Jahren. Im Jahr 2013 verabschiedete Russland ein Gesetz gegen sogenannte 'Schwulenpropaganda'. Seitdem haben sich die Bedingungen stark verschärft. Viele LGBTQ+-Russen haben das Land verlassen. Diejenigen, die bleiben, erleben Diskriminierung und Gewalt.

Human Rights Watch fordert russische Behörden auf, diese Verbote zu beenden. Die Organisation sagt, die Verbote verstoßen gegen internationales Menschenrecht. Jeder hat das Recht, Gruppen zu bilden und frei zu sprechen. Diese Rechte gelten auch für LGBTQ+-Menschen.

Die Situation in Russland wird von Menschenrechtsgruppen weltweit beobachtet. Sie sagen, die Welt darf nicht schweigen, wenn diese Rechte genommen werden.

RE

RainbowNews Editorial

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