Sambia sagt Menschenrechts-Gipfel ab: Bedenken zur Redefreiheit
Sambia hat RightsCon 2026 praktisch abgesagt. Das war ein großer Menschenrechts- und Technologie-Gipfel in Lusaka. Human Rights Watch warnt vor Bedrohungen der Meinungsfreiheit. Es gibt Bedenken zu möglicher chinesischer Regierungseinmischung.
Die sambische Regierung hat RightsCon 2026 verschoben. Diese Entscheidung macht den Gipfel praktisch unmöglich. Human Rights Watch ist sehr besorgt darüber.
RightsCon ist eine große globale Konferenz. Sie konzentriert sich auf Menschenrechte und Technologie. Die 14. Ausgabe war in Lusaka geplant. Sie sollte vom 5. bis 8. Mai 2026 stattfinden.
Am 29. April gab die sambische Regierung eine Erklärung ab. Sie sagte, die Verschiebung sei notwendig. Die Regierung wollte mehr Informationen zu Diskussionsthemen. Der Technologieminister sprach ebenfalls darüber. Er nannte "ausstehende administrative Probleme" als Grund.
Human Rights Watch sorgt sich um Meinungsfreiheit. Sie sorgt sich auch um Versammlungsfreiheit. Das sind wichtige Rechte für alle Menschen. Das gilt auch für LGBTQ+ Menschen in Sambia und Afrika.
RightsCon bringt Aktivisten und Journalisten zusammen. Es empfängt auch Menschenrechtsverteidiger weltweit. LGBTQ+ Rechte werden hier oft diskutiert. Viele afrikanische LGBTQ+ Aktivisten freuten sich auf das Event.
Human Rights Watch äußerte auch einen anderen Verdacht. Sie glauben an mögliche chinesische Regierungseinmischung. China hat großen Einfluss in Sambia. Dieser Einfluss könnte Entscheidungen zu Redefreiheit beeinflussen.
Präsident Hakainde Hichilema sprach vorher über Menschenrechte. Er stellte sich als demokratischer Führer dar. Diese Absage wirft ernsthafte Fragen auf. Viele Menschen zweifeln jetzt an seinem Engagement.
LGBTQ+ Rechte in Sambia bleiben sehr eingeschränkt. Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind noch illegal. Veranstaltungen wie RightsCon sind wichtige sichere Räume. Sie ermöglichen Aktivisten, sich frei zu treffen und auszutauschen.
Die Absage ist ein großer Rückschlag. Zivilgesellschaftliche Gruppen sind zutiefst enttäuscht. Viele Organisationen hatten ihre Teilnahme geplant. Jetzt müssen sie andere Wege finden, sich zu treffen.
Human Rights Watch fordert Sambia auf, dies rückgängig zu machen. Sie wollen, dass die Regierung Versammlungsfreiheit respektiert. Die Welt beobachtet Sambias Umgang mit dieser Situation. LGBTQ+ Gemeinschaften und Menschenrechtsverteidiger brauchen diese Räume.