Türkei verfolgt Jugendliche für Fotos von homosexuellen Paaren
Türkei stellt junge Aktivisten vor Gericht, weil sie Fotos von homosexuellen Paaren teilen. Dies passt zu einer breiteren Verschärfung der LGBTQ+-Rechtsvorschriften.
Türkei hat eine Gruppe junger Aktivisten vor Gericht gebracht. Sie werden verfolgt, weil sie Fotos von sich küssenden homosexuellen Paaren teilten. Dies geschieht im Rahmen einer breiteren Restriktionspolitik für LGBTQ+-Rechte.
Der Fall zeigt den zunehmenden Druck auf Homosexuelle und Bisexuelle in Türkei. Die Regierung führt immer strengere Regeln für LGBTQ+-Aktivitäten ein. Demonstrationen und Online-Kampagnen werden regelmäßig abgelehnt oder verboten. Die verfolgten Jugendlichen riskieren nach Angaben ihrer Anwälte Gefängnisstrafen.
Menschenrechtsorganisationen warnen vor einer weiteren Verschlechterung der Situation. Sie stellen fest, dass sich Türkei von internationalen Standards immer weiter entfernt. Auch die Europäische Union hat die türkische Vorgehensweise mehrfach kritisiert.
Die türkische Regierung argumentiert, dass es um die Durchsetzung bestehender Gesetze geht. Offizielle Position ist, dass die Maßnahmen für Sicherheit und Ordnung notwendig sind. Gegner sprechen jedoch von Diskriminierung und Unterdrückung der Meinungsfreiheit.