Untersuchung: LGBTQ+-Arbeitnehmer erfahren immer noch deutlich mehr Diskriminierung
Eine große Untersuchung in Australien beweist, dass LGBTQ+-Arbeitnehmer viel häufiger Diskriminierung erleben. Unternehmen haben noch viel zu tun.
Eine neue Untersuchung in Australien zeigt: Schwule, Lesben und Transgender-Personen werden am Arbeitsplatz viel häufiger diskriminiert. Die Untersuchung des Diversity Council Australia spricht eine klare Sprache: LGBTQ+-Arbeitnehmer haben es deutlich schwerer als ihre Kollegen.
Der Inclusion@Work Index 2025–2026 untersuchte das Arbeitsklima für diese Gruppe. Die Ergebnisse sind nicht besonders positiv. Viele LGBTQ+-Arbeitnehmer fühlen sich ausgeschlossen. Einige trauen sich nicht einmal, sich bei der Arbeit zu outen. Dies führt zu Stress, Unsicherheit und schlechten Arbeitsbedingungen. Arbeitgeber ergreifen oft nicht ausreichend Maßnahmen.
Die Untersuchung zeigt konkrete Probleme auf. Viele Unternehmen haben keine gute Antidiskriminierungspolitik. Training für Führungskräfte fehlt regelmäßig. Und wenn Arbeitnehmer eine Beschwerde einreichen, wird diese nicht immer ernst genommen. Die Folge: LGBTQ+-Arbeitnehmer fühlen sich am Arbeitsplatz nicht willkommen.
Die Forscher sagen deutlich: Unternehmen müssen mehr tun. Bessere Richtlinien helfen. Auch muss jeder wissen, was Diskriminierung ist und warum sie falsch ist. Und Arbeitnehmer müssen sich trauen zu berichten, ohne Vergeltung zu fürchten. Australische Arbeitgeber erhalten nun konkrete Empfehlungen. Aber die Frage bleibt: Wie viele von ihnen werden dies wirklich umsetzen?