Viele junge Schwule und Lesben fühlen sich unsichtbar
Junge Schwule und Lesben fühlen sich in Schulen und Zuhause oft unsichtbar. Das COC fordert mehr Aufmerksamkeit für dieses Problem.
Junge Schwule, Lesben und transgender Minderjährige fühlen sich in der Gesellschaft oft unsichtbar. Das meldet das COC, die Interessenvertretung für Schwule, Lesben und andere sexuelle Orientierungen. Viele Jugendliche sagen, sich zu verstecken oder nicht völlig sie selbst zu sein.
Die Untersuchung zeigt: Besonders in Schulen und Zuhause trauen sich viele ihre wahre Identität nicht zu zeigen. Sie fürchten sich vor Reaktionen von Klassenkameraden und Familie. Das schadet ihrem Selbstvertrauen und Wohlbefinden. Viele junge Schwule fühlen sich einsam, ohne jemanden zum Reden.
Das COC fordert Schulen auf, diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Lehrer können laut der Organisation großen Unterschied machen. Sie sollten inklusiven Unterricht anbieten. Auch Eltern spielen eine wichtige Rolle. Wenn Jugendliche Zuhause sicher sind, geht es ihnen besser.
Die Organisation bemerkt auch: Viele Jugendliche wollen sichtbarer sein. Sie suchen sich gegenseitig und Vorbilder von Erwachsenen. Diese sprechen offen über ihre Identität. Das Fehlen von sichtbaren Vorbildern macht es noch schwerer.