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Politics

Wähler des neuen ungarischen Premierministers fordern Maßnahmen für LGBTQ+-Rechte und Klimaschutz

Eine neue Umfrage zeigt: Über 70% der Wähler von Péter Magyar wollen LGBTQ+-Rechte schützen. Magyars Tisza-Partei gewann die Wahl. Sie beendete 16 Jahre Viktor Orbáns Herrschaft.

RainbowNews Editorial8. Mai 2026 — Hongarije3 Min. Lesezeit
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Eine neue Umfrage zeigt wichtige Ergebnisse über ungarische Wähler. Über 70% der Péter-Magyar-Wähler wollen LGBTQ+-Rechte schützen. Das ist eine große Veränderung für Ungarn.

Magyars Partei heißt Tisza. Sie ist eine Oppositionspartei. Tisza gewann eine Supermehrheit bei der letzten Wahl. Das bedeutet: Die Partei hat eine sehr starke Position im Parlament. Diese Wahl beendete Viktor Orbáns 16-jährige Herrschaft.

Der neue Premierminister wird am Samstag vereidigt. Menschen feierten in Budapest und Brüssel nach den Ergebnissen. Viele Menschen in Europa freuen sich über diesen Wandel.

Die Umfrage zeigte auch andere wichtige Ergebnisse. Über drei Viertel von Magyars Wählern wollen Klimaschutzmaßnahmen. Das bedeutet: Die meisten Unterstützer kümmern sich um die Umwelt. Sie wollen, dass die neue Regierung mehr tut.

Ungarns Beziehung zur Europäischen Union war schwierig. Orbán war oft nicht einverstanden mit EU-Führungskräften. Er hatte enge Bindungen zu Russland. Viele EU-Führungskräfte hoffen auf Veränderungen.

Allerdings sind Wähler bei manchen Themen gespalten. Die Unterstützung für die Ukraine ist ein solches Thema. Die Abhängigkeit von russischer Energie ist ein anderes. Das sind wichtige Fragen für die EU.

Für LGBTQ+-Menschen in Ungarn ist diese Wahl sehr bedeutsam. Unter Orbán wurden LGBTQ+-Rechte stark eingeschränkt. Die Regierung verabschiedete Gesetze gegen LGBTQ+-Sichtbarkeit. Gleichgeschlechtliche Paare hatten weniger Rechte als in anderen EU-Ländern.

Viele LGBTQ+-Ungarn hoffen auf echte Veränderungen. Die Umfrageergebnisse zeigen: Seine Wähler unterstützen diese Richtung. Über 70% wollen, dass die Regierung LGBTQ+-Rechte aktiv schützt.

LGBTQ+-Organisationen in Europa beobachten Ungarn genau. Sie hoffen auf die Abschaffung von Diskriminierungsgesetzen. Sie hoffen auch auf bessere Einhaltung von EU-Standards.

Es ist noch früh. Magyar hat sein Amt noch nicht angetreten. Aber die Umfrage gibt vielen Menschen Hoffnung. Menschen in Ungarn und Europa warten jetzt auf weitere Entwicklungen.

RE

RainbowNews Editorial

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